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geb. am 8.7.1890 in Aachen gest. (Selbstmord) in Les Milles (Frankreich) am 15.8.1940 als Emigrant
1914/15 Kriegsfreiwilliger, Lazarettaufenthalt in Dresden |
Walter Hasenclever wurde mit seinem Drama "Der Sohn" (1914) über den Vater-Sohn-Konflikt zur Identifikationsfigur für die rebellierende Jugend und zum Repräsentanten der expressionistischen Bewegung. Nach seinen Erfahrungen als Kriegsfreiwilliger (1914-16, dann Lazarettaufenthalt in Dresden) wurde er radikaler Pazifist, 1925-30 Korrespondent des Berliner "8 Uhr-Abendblatt" in Paris, danach lebte er in Hollywood und Berlin, zog 1930 (von der Albrecht-Achilles-Str.) in die Künstlerkolonie, 1933 ausgebürgert und Emigration nach Südfrankreich, 1935 in Dubrovnik, 1936 in London, 1936-37 in Nizza, 1937-38 in Florenz, in Südfrankreich zweimal inhaftiert, wählte im Lager ‘Les Miles’ 1940 den Freitod.
Werke:
Der Jüngling (1913); Der Sohn (1914); Die Menschen (Drama, 1918); Die Entscheidung (1919); Gedichte an Frauen (1922); Mord (Drama, 1926); Ein besserer Herr (1927); Ehen werden im Himmel geschlossen (1928); Napoleon greift ein (Film 1930); Münchhausen (Drama, 1934, ersch. 1947); Gedichte, Dramen, Prosa (hrsg. von K. Pinthus 1963).
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Am 27.11.1991 wurde in der Künstlerkolonie die Gedenktafel für Walter Hasenclever eingeweiht.
Auf dem Foto rechts (v.l.n.r.):
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![]() Foto: Archiv der KünstlerKolonie Berlin e.V. |