Cornelsen, Franz

* 22. Juli 1908 in Minden/ Westfalen
† 31. Oktober 1989 in Berlin
Verleger, er zählt zu den historischen Bewohnern der Künstlerkolonie Berlin und wohnte in der Laubenheimer Str.23 (Quelle: BüJ)

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften, Sprachen und Elektrotechnik arbeitete Franz Cornelsen bis 1945 als Diplomingenieur in der Auslandsabteilung der Siemens AG.

1946 gründete er in Berlin-Wilmersdorf (Künstlerkolonie Berlin) den Cornelsen-Verlag, der zu einem der führenden Schulbuchverlage im gesamten Bundesgebiet wurde. Cornelsen errichtete drei gemeinnützige Stiftungen auf den Gebieten Kultur, Bildung und Umwelt. Mit seiner Initiative »Englisch für alle« leistete er einen wesentlichen Beitrag zur internationalen Verständigung.

Der Träger der Ernst-Reuter- Plakette wurde 1981 mit dem Master of Arts h.c. Oxford geehrt.

Der Cornelsen-Verlag spezialisierte sich - nach der anfänglichen Konzentration auf die englische Sprache - allgemein auf die Entwicklung von Schulbüchern und sicherte seine Stellung seit den 1970er Jahren durch die Übernahme zahlreicher Konkurrenten. Mittlerweile bietet er aber auch private Lernsoftware sowie Onlinematerial für Lehrerfortbildung an, er ist einer der führenden deutschen Verlage für Bildungsmedien und beschäftigt heute 750 Mitarbeiter, sein Verlagsprogramm umfaßt 15.000 Titel aus rund 40 Fachrichtungen, davon jährlich 1.500 Neuerscheinungen.

An der Spitze der Cornelsen Verlagsgruppe steht mit der Franz Cornelsen Stiftung als Mehrheitsgesellschafterin eine Familienstiftung. Geleitet wird die Cornelsen Verlagsgruppe von der Cornelsen Verlagsholding, die die Gruppe als internationaler Bildungsdienstleiter ausrichtet und die Tochterunternehmen strategisch führt.

Der Cornelsen Verlag GmbH & Co. oHG residiert heute: Mecklenburgische Straße 53 in 14197 Berlin.

Siehe auch: www.cornelsen.de

Gehe zu: Bewohner | KünstlerKolonie | Kultur-Netz

Programmierung und Design: © Kultur-Netz-Service




































Sie sind Besucher